Ina Speck | www.inaisst.blogspot.de

Windbeutel mit süßer Persimon® und Zimtcreme

von Ina Speck - www.inaisst.blogspot.de

Luftig süße Zimt-Verführung!

Das ganze Jahr über freue ich mich schon auf die Persimonsaison. Neben der Mandarine ist sie für mich das Herbst- und Winterobst schlechthin. Für die Persimon-Challenge habe ich ein traditionelles Rezept für euch neu interpretiert.

Windbeutel sind für mich ein echter Klassiker und zugleich eine schöne Kindheitserinnerung. Meistens gab es die süßen Leckereien im Sommer auf der Kaffeetafel mit einer leckeren Vanillesahne. Ich möchte euch mit meinem Rezept zeigen, dass man das luftige Gebäck auch wunderbar im Herbst und Winter servieren kann. Neben dem recht neutralen Brandteig sind die süße Persimon und eine aromatische Zimtcreme die Stars des Rezepts.

Ihr braucht übrigens keine Angst vor dem Brandteig zu haben – mit ein paar Tipps und Kniffen gelingen sie euch in jedem Fall und ihr könnt eure Liebsten mit einer außergewöhnlichen, süßen und fruchtigen Kreation überraschen.

Zutaten für 8 große Windbeutel

Für den Brandteig:

  • 100g Butter
  • 125ml Milch
  • 125ml Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 200g Mehl
  • 4 Eier

Für die Zimtcreme:

  • 200g Speisequark 20%Fett
  • 200ml Schlagsahne
  • 1 Pk. Sahnesteig
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1/2 EL Ceylon Zimt
  • 3 EL brauner Zucker

2 Persimon, in dünne Scheiben geschnitten

Zubereitung

Zuerst wird der Brandteig zubereitet. Dafür Butter, Milch, Wasser und Salz in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Das Mehl auf einmal in den Topf geben und zügig mit einem Holzlöffel rühren, bis sich ein großer Teigkloß bildet. Den Kloß nun von allen Seiten für etwa 5min „abrennen“. Dafür sollte am Boden des Topfes ein weißer Film entstehen und der Kloß in Bewegung bleiben. Je länger der Teig abgebrannt wird, umso besser schmecken nachher die Windbeutel. Es sollte jedoch nicht braun werden.

Den Teig alsdann in eine Schüssel geben und sofort ein Ei unterrühren. Den Teig für 10min abkühlen lassen. Anschließend nach und nach die Eier in den Teig einarbeiten. Den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen und ein Blech mit Backpapier bestücken. Den Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und kleine Berge mit einem Durchmesser von etwa 10cm auf das Backpapier spritzen.

Eine feuerfeste Schale mit Wasser in den Ofen stellen und die Windbeutel nun für ca. 20min backen. Dabei den Ofen nicht öffnen, da sonst der Dampf entweichen kann und die Windbeutel sofort zusammenfallen. Wenn sie goldgelb und fest aussehen, sind sie fertig und können aus dem Ofen geholt werden. Falls sie nach dem Backen zusammenfallen, habt ihr sie nicht lang genug oder bei zu geringer Hitze gebacken.

In der Zwischenzeit wird die Zimtcreme zubereitet. Dafür die Sahne zusammen mit dem Vanillezucker und dem Sahnesteif steif schlagen. Den Quark zusammen mit dem Zucker und dem Zimt cremig rühren und die Sahne vorsichtig unterheben.

Sobald die Windbeutel abgekühlt sind, können Sie gefüllt werden. Mit einem scharfen Messer zunächst die Beutel aufschneiden und mit zwei bis drei Scheiben Persimon belegen. Danach die Zimtcreme in einen Spritzbeutel füllen und auf die Persimon geben. Den Deckel des Windbeutels draufsetzen und das Ganze mit etwas Puderzucker bestäuben. Wenn Windbeutel übrig bleiben, könnt ihr sie auch wunderbar einfrieren.

Keine ist wie... Ina!

Ina Speck | www.inaisst.blogspot.de

Ich bin Ina, 29 Jahre alt, lebe im schönen Nürnberg und veröffentliche auf meinem Blog „Ina Is(s)t“ seit Ende 2012 meine liebsten Rezepte aus dem Alltag. Bei mir kommt fast jeden Tag etwas Neues auf den Tisch und daran möchte ich meine Leser teilhaben lassen.

Schon zu Kindertagen habe ich es geliebt mit meiner Mutter oder meiner Oma zu kochen. Später habe ich meine ganze Familie bekocht und auch heute macht es mir noch riesige Freude, meine Gäste mit Leckereien zu verwöhnen. Das Backen liegt mir dabei noch ein bisschen mehr am Herzen, denn ich bin eine echte Naschkatze.

Im richtigen Leben bin ich Architektin aber lebe meine Kreativität auch gerne beim Kochen und Fotografieren aus. Wenn ich neue Dinge entdecke, kann ich meistens nicht widerstehen und muss sie testen. In meiner Küche kombiniere ich kreuz und quer und lasse mich bei all dem auch international inspirieren.